Timm Fischer

Zur Person

Am 23.04.1980 erblickte ich in Euskirchen das Licht der Welt. Meine bisherigen Lebensjahre habe ich allesamt als „Zöllecher Jung“ in unserer Römerstadt verbracht.

Ich besuchte den Kindergarten Kleine Freunde in Hoven und die Kath. Grundschule (heute Chlodwigschule) in Zülpich. Auf dem Franken-Gymnasium habe ich schließlich im Jahr 2000 mein Abitur bestanden.

Meinen Zivildienst habe ich im Geriatrischen Zentrum Zülpich absolviert und dabei meine Frau Andrea Fischer kennen gelernt, mit der ich seit dem 4.4.2004 verheiratet bin.

Anschließend habe ich die zweijährige Ausbildung zum Versicherungskaufmann beim Gerling Konzern in Köln mit dem Schwerpunkt Lebensversicherung erfolgreich absolviert und in der Abteilung für „medizinische und finanzielle Risikoprüfung“ gearbeitet.

Das private Glück wurde im November 2006 mit der Geburt unseres Sohnes weiter bereichert.

Politischer Werdegang

Als Mann der ersten Stunde war ich maßgeblich an der Gründung der JA beteiligt.

Die Gründerzeit war die bislang schönste Zeit in der Politik, weil sie jeden Tag spannend machte.

In nur einem halben Jahr bis zur Wahl schafften wir es, nicht nur die Bürokratie der Wahlunterlagen zu bewältigen, sondern vor allem 8,07% der Zülpicher Bürgerinnen und Bürger hinter uns zu bringen. Bei dieser Wahl war ich der Spitzenkandidat der JA, genauso wie bei den weiteren Wahlen in den Jahren 2004 (12%), 2009 (6%) und 2014 (8%).

Seit der ersten Minute bin ich der Vorsitzende der JA und wurde in diesem Amt bis heute im 2-Jahres-Rhytmus bestätigt.

Außerdem bin ich seit 1999 Vorsitzender unserer Stadtratsfraktion.

Neben der Mitgliedschaft im Rat der Stadt Zülpich bin ich Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, Im Hauptausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss.

In den Jahren 2004 bis 2014 war ich der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses.

Seit dem Jahr 2014 leite ich den Ausschuss für Schulen, Soziales, Sport und Kultur.

In allen anderen Ausschüssen bin ich stellvertretendes Mitglied.

In sonstigen Gremien vertrete ich die JA im Aufsichtsrat der SEZ und in der Delegiertenversammlung des Erftverbandes.

Bei den Wahlen in den Jahren 2004 und 2009 war ich auch der Bürgermeisterkandidat der JA und konnte beachtliche 12,8 % der Stimmen in 2004 und 8,3 % in 2009 gewinnen.

Politische Schwerpunkte

Grundsätzlich sind für mich alle Themen Schwerpunkte, mit denen Bürger an mich herantreten.

Dies ist unsere Grundeinstellung.

Wir wollen Themen aufgreifen, die unsere Bürger bewegen und interessieren.

Weil die etablierten Parteien so oft am Bürger vorbei Politik betreiben, ist gerade dies unser Ansatzpunkt.

Besonders wichtig sind für mich die Bereiche Stadtentwicklung, Bildung , direkte Demokratie, sowie Jugend- und Familienpolitik.

Lange Zeit habe ich mit dem Sajus als städtisches Jugendangebot gefremdelt, gerade auch aufgrund der jahrelangen Unterbringung in gebrauchten Schulcontainern. Respektiert habe ich aber immer die Arbeit der städtischen Sozialarbeiter(innen) und das ansehnliche Angebot für unsere Kinder und Jugendlichen.

Ich setze mich hier vor allem dafür ein, die funktionierende Jugendarbeit in Sportvereinen und kirchlichen Einrichtungen (z.B. CVJM) zu fördern und deren Erhalt zu ermöglichen.

Vor allem die Sportvereine werden seit Jahren mit hohen Nutzungsentgelten belastet.

Außerdem ist es mir ein Anliegen, die sehr gut funktionierende Stadtranderholung in den Ferien weiter anzubieten.

In der Verkehrspolitik hat die JA einiges bewirkt:

In kaum einer Stadt gab es so wenige Kreisverkehre wie in unserer Stadt.

Kreisverkehre an Kölntor, Münstertor und Römerallee sind ein Anfang zu einer fortschrittlichen und kostengünstigen Verkehrspolitik. Die CDU hat dies jahrelang blockiert.

Doch unsere Ausdauer hat sich ausgezahlt. Kreisverkehre an den aufgeführten Stellen sind mittlerweile fertig gestellt.

Ausserdem versuchen wir seit vielen Jahren, die Aufenthaltsqualität in den Einkaufsstraßen zu verbessern. Hier ist es uns gelungen, eine Tempo-10 Zone durchzusetzen.

Im Bereich der Stadtentwicklung haben CDU und SPD mit dem Museum der Badekultur viele Jahre auf das falsche Pferd gesetzt.

Jahrelang wurde der Wunsch der Bürger ignoriert, den See als städtebauliche Nr. 1 zu sehen. Mittlerweile ist auch hier ein Meinungsumschwung erfolgt, der See ist im städtischen Eigentum und mit der Landesgartenschau wurden zahlreiche Projekte, dort und an anderer Stelle, umgesetzt, von denen man lange nur träumen konnte.

Nun gilt es weiterhin an einer halbwegs haushaltsneutralen Nachnnutzung zu arbeiten.

Bei der Bildungspolitik sind logischerweise die Themen Kindergärten und Schulen im Vordergrund.

Bereits zwei mal war ich maßgeblich daran beteiligt, den Erhalt der sieben Kindergärten in städtischer Trägerschaft an der Seite vieler Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen.

Diese sollten in den Jahren 2011 und 2013 an einen privaten Träger abgegeben werden. Auf dieser Seite finden Sie einige Informationen zu diesem Thema…

Die JA wird bei diesem Thema extrem wachsam bleiben und im Notfall sofort wieder alle Hebel in Bewegung setzen.

Im Bereich Schulen haben sich die Schülerzahlen entgegen aller Prognosen deutlich nach oben entwickelt.

Damit wird unser Ziel „Kurze Beine, kurze Wege“ mit dem Erhalt aller verbliebenen Dorfgrundschulen auf Sicht auf jeden Fall erreicht werden.

Bei den weiterführenden Schulen haben sich die Bürger durch den Ratsbürgerentscheid eindeutig für das dreigliedrige Schulsystem entschieden. Deswegen arbeite ich daran, dieses Alleinstellungsmerkmal im Kreis Euskirchen flankiert durch einen ansehnlichen Schulcampus positiv für unseren Schulstandort zu nutzen.

Die Stephanusschule sollte ihre hervorragende Arbeit auch in Zeiten von Inklusion fortsetzen dürfen.

Direkte Demokratie wird von uns gefördert und gelebt. Wir setzen uns seit vielen Jahren für einen Bürgerhaushalt ein. Hier konnten wir zwischenzeitlich zumindest eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Haushalt durchsetzen.

Bürgerbegehren werden von uns begrüsst und ggf. aktiv unterstützt, wie bei den Kindergärten beschrieben.

Ganz wichtig ist mir ausserdem der Erhalt der Infrastruktur auf unseren Dörfern. Als Kommune mit 2/3 der Bevölkerung in den Ortschaften können wir uns ein Ausbluten unserer Dörfer nicht leisten.

Dies war eines unserer Kernwahlziele 2014 und fünf Jahre später sieht die Bilanz nicht schlecht aus. Durch die Ausweisung zahlreicher Neubaugebiete besteht eine echte Chance, dass unsere Dörfer stark bleiben.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich auch zukünftig als Ansprechpartner für Probleme und Anregungen in Anspruch nehmen würden.

Ihr Timm Fischer